Die Arbeiten für die Umsetzung des Glasfasernetztes starteten im August 2017 und wurden etappenweise auf dem ganzen Gemeindegebiet ausgeführt. Es wurden 2'440 Nutzungseinheiten angeschlossen. Im Mai 2023 konnten die letzten Strassenzüge ins Glasfasernetz aufgenommen werden. Die letzten Verrechnungen wurden vor den Sommerferien 2023 getätigt.
Vorteile des Glasfasernetzes
Die Kommunikationsbedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft steigen laufend an. Der Bedarf an Datenübertragung und Geschwindigkeit nimmt stetig zu. So war es im Hinblick auf die zukünftigen Entwicklungen der einzig logische Schritt, das kupferbasierte Telekommunikationsnetz durch ein Glasfasernetz zu ersetzen. Dieses hat eine deutlich höhere Datenübertragungskapazität. Gemeinsam mit der Swisscom AG und der Leucom Stafag AG wurde dieses grosse Investitionsprojekt geplant und umgesetzt. Nach dem «Ja» zum Kredit im Jahr 2016 wurde sofort mit den intensiven Vorbereitungs- und anschliessend mit den Bauarbeiten gestartet.
Kosten leicht höher als genehmigt
Für die Installation des flächendeckenden Glasfasernetztes wurde ein Gemeindeanteil von 2'916'000 Franken bewilligt. Die Investitionskostenabrechnung weist einen Aufwand von 2'992'498 Franken aus. Die Kostenüberschreitung beträgt somit 2,6 Prozent oder 76'498 Franken. Der Gemeinderat nahm die Kostenüberschreitung zur Kenntnis und stimmte dem Nachtragskredit zu. Der Investitionsbetrag wird nun während 25 Jahren abgeschrieben. Mit der jährlichen Rückerstattung der Netznutzungsgebühren wird das FTTH-Projekt refinanziert.
Auflösung OGA-Reglement
Im September 1986 erliess der Gemeinderat das Reglement über die Ortsgemeinschafts-Antennenanlage (OGA). Dieses bildete die Basis, um die OGA zu erstellen, zu finanzieren und zu betreiben. Weil das Glasfasernetz im ganzen Gemeindegebiet fertig gestellt ist, wird die OGA per 31. Dezember 2023 ausser Betrieb genommen. Das Reglement wird aufgehoben.