acrevis Bank Wil: Bienen stehen für nachhaltige Verbundenheit
Im Obergeschoss und auf der Terrasse der acrevis Bank an der Dufourstrasse 11 in Wil stehen aktuell die Bienen im Fokus. Wenn man es genau nimmt, ein lebenswichtiges Thema für die ganze Menschheit. Der Eröffnungsanlass für den Bienenlehrpfad stiess auf grosses Interesse und die Teilnehmenden wurden mannigfaltig belohnt mit spannenden Informationen, überraschendem Hintergrundwissen und zahlreichen Beispielen.
Imkerin und Imker - ein äusserst sinnvolles Hobby
Den runden Geburtstag feierte die Bank nicht nur mit ihren Kundinnen und Kunden, sondern wollte im gleichen Zuge auch der Gesellschaft etwas Gutes zurückgeben. Im Umfeld aller acrevis Niederlassungen wurden daher Vereine und Institutionen sowie gemeinnützige Projekte mit 16 Jubiläumsspenden im Umfang von insgesamt 80'000 Franken unterstützt. Einer der Empfänger einer solchen Jubiläumsspende war der Bienenzüchterverein Wil und Umgebung, der mit seiner Idee eines Bienenlehrpfades die damalige Jubiläums-Jury überzeugt hatte. Als Zeichen des Dankes, so Gust Brunner, Präsident des Bienenzüchtervereins, habe man für die erstmalige Ausstellung die Räumlichkeiten der Bank vorgeschlagen und - nach einem begeisterten Ja der acrevis-Geschäftsleitung - auch umgesetzt. Das Resultat kann sich in der Tat sehen lassen.
Wie Bienen unterstützen?
Einen unterhaltsamen und spannenden Einblick in das Leben der Wild- und Honigbienen gab Mathias Götti Limacher aus Maienfeld, langjähriger Präsident und neuer Geschäftsführer von BienenSchweiz. Er verstand es, mit schönem Bildmaterial und beeindruckenden Kennzahlen die Bedeutung der Bienen für unser Leben aufzuzeigen.
Er motivierte die Teilnehmenden, sich ebenfalls für den Erhalt der Bienen einzusetzen. Wer einen Garten oder ein Flachdach besitze, könne selbst dazu beitragen, dass Nistplätze und Nahrung für Wildbienen verfügbar seien. Dies seien die zwei Erfolgsfaktoren für eine genügende Bestäubung, welche für unsere regionale Lebensmittelproduktion so wichtig sei. Seit Kurzem, so Mathias Götti, könne man für den Bau und Erhalt von Blühflächen spenden und auf diesem indirekten Weg ebenfalls für gesunde Honigbienenvölker und starke Wildbienenpopulationen sorgen - auch ohne eigene Flächen.
Interaktiver Abschluss
Im zweiten Teil des Abends stand die Praxis im Mittelpunkt. Mitglieder des Bienenzüchtervereins Wil stellten ihr grosses Wissen bei der Erläuterung des Lehrpfads unter Beweis und präsentierten vielfältige Bienenprodukte. Draussen auf der Terrasse konnte - bei einem vorzüglichen Apéro - sogar ein echtes Bienenvolk unter die Lupe genommen werden.
Bienen-Lehrpfad und -Produkte
Apéro und Bienen "live"
"Unter der Lupe" - Bienenvolk mit Königin (grünes Kennzeichen).
Hätten Sie's gewusst?
- Der Imkerverband "BienenSchweiz" zählt 14'000 Mitglieder, die in Vereinen organisiert sind. Der regionale Verein heisst Bienenzüchterverein Wil & Umgebung.
- Nachts fliegen die Bienen nicht.
- Bienen sind Vegetarier - im Unterschied zu den Wespen, die Allesfresser sind.
- In einem guten Jahr brauchen die Honigbienen 2/3 des Nektars als Nahrung selbst. Die Imker können als Entschädigung für ihre Arbeit 1/3 abschöpfen. In einem schlechten Jahr bleibt für den Imker weniger übrig.