Aus dem Mediencommuniquè:
Bei der Variante Teilausbau mit Rückhaltebecken würden im oberen Teil des Dorfes zwei Dämme, einer davon mit über 15 Metern Höhe, errichtet. Dies würde zu massiven Eingriffen in die Landschaft und das Dorfbild führen. Dagegen sieht der Vollausbau vor, den Dorfbach etwas tiefer und breiter zu gestalten. Im Dorfzentrum bedeutet dies eine Verbreiterung um 1.6 Meter und eine Vertiefung um 60 Zentimeter gegenüber der Variante Teilausbau.
Der Vollausbau kostet die Gemeinde CHF 7.7 Mio., während der Teilausbau mit Rückhaltebecken CHF 21.1 Mio. erfordern würde. Während der Teilausbau erhebliche Eingriffe in Wald- und Kulturlandschaft mit sich bringt und alleine die Dammaufschüttung über 11'000 LKW-Fahrten erfordern würde, bietet der Vollausbau eine nachhaltigere Lösung.
Der Landbedarf für den Vollausbau beläuft sich auf rund 6'700 m2 entlang dem Bach. Der Teilausbau mit Rückhaltebecken beansprucht entlang dem Bach rund 5'600 m2, zusätzlich aber noch über 3'700 m2 Wald und über 8'800 m2 Kulturland!
Das Komitee «Vernünftiger Hochwasserschutz» ist überzeugt, dass der Vollausbau die vernünftigere Lösung ist, weil es nicht nur die finanziell klügere Wahl ist, sondern auch die ökologischere und nachhaltigere Lösung ist. Auch wird das Dorfbild wesentlich weniger beeinflusst, weil keine 15 m hohen Dämme gebaut werden.
Die detaillierten Argumente können auf der Website www.vollausbau-dorfbach.ch nachgelesen werden.
Komitee Vernünftiger Hochwasserschutz
Jean-Daniel Sieber
Serdar Günal Rütsche