Leserbrief:
Die Gemeinde Oberuzwil hat das Glück, mehr als nur die benötigte Anzahl an Kandidierenden für den Gemeinderat zur Verfügung zu haben. Klar war von Beginn weg, dass es wegen der vielen Kandidaturen – 11 waren es zu Beginn! - zu einem zweiten Wahlgang kommen würde. Zwei Sitze sind nun noch zu vergeben. Dafür interessieren sich vier Persönlichkeiten mit einem passenden Profil. Meiner Meinung nach ist es wichtig, im Rat eine möglichst ausgewogene Vertretung aller im Dorf Lebenden abzubilden. Dazu gehört eine angemessene Anzahl an Frauen, ein breites Spektrum an politischen Vorstellungen sowie eine Vertretung aller Generationen.
Ingrid Markart ist im Gemeinderat seit fünf Jahren für das Ressort Sport, Freizeit, Alter und Gesundheit verantwortlich. Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Gesundheitsbereich sowie ihrem Interesse für allgemeine gesellschaftliche Fragen kann der Gemeinderat von ihrer Erfahrung viel profitieren. Es braucht nebst frischen Kräften schliesslich auch immer erfahrene Persönlichkeiten in einem Rat, damit die Arbeit nahtlos weitergeführt werden kann.
Mit dem Ausscheiden des bisherigen Gemeinderates Roland Bischof fehlt im Rat nun die sozial-ökologische Sicht. Mit Fabio Wagner steht eine einsatzfreudige Persönlichkeit für diesen Bereich zur Verfügung. Mit seiner Wahl könnte auch der Kontakt zur jüngeren Bevölkerung verstärkt werden. Sicher erinnert sich die Wählerschaft an den jungen Toni Brunner, der im zarten Alter und noch recht unbekannt auf Anhieb in den Nationalrat gewählt wurde. Warum nicht auch in Oberuzwil einen einsatzbereiten, bereits durch viel Freiwilligenarbeit mit dem praktischen Leben verbundenen jungen Mann in den Rat wählen?
Annelies Seelhofer-Brunner