Rolf Raschle, wie war das Echo nach dem ersten Wahlgang?
"Ich wurde von sehr vielen Menschen darauf angesprochen. Das sehr gute Resultat bei 11 Kandidaten für 5 Sitze war für mich als neuen Bewerber sehr erfreulich. Auch in diesen Tagen ist die Wahl in vielen Gesprächen ein Thema und ich erhalte viel Zuspruch. Meine Teilnahme am zweiten Wahlgang ist für alle selbstverständlich - auch für mich."
Wie beurteilen Sie das Verhalten der Oberuzwiler Ortsparteien?
"Die volle Unterstützung erhalte ich natürlich von der FDP, der ich angehöre. Von den anderen Parteien spüre ich indirekten Support. Diese wollen niemanden ausschliessen, wünschen sich aber beispielsweise eine Vertretung aller Dörfer der Gemeinde. Als Bichwiler kann ich diesem Wunsch gerecht werden, auch wenn ich mich für die Anliegen der ganzen Gemeinde einsetzen werde."
Wie lange leben Sie denn schon in Bichwil?
"Ich wohne mit meiner Familie seit 24 Jahren in Bichwil. Als Familienvater und Vereinstyps fühle ich mich dort sehr wohl. Und auch als in der Ostschweiz tätiger Unternehmer und Gewerbepräsident schätze ich die Vorteile unserer Gemeinde Oberuzwil, die ich gern mitgestalten möchte."
Wo sehen Sie ihre Stärken?
"Ich versuche stets, neue Chancen mit guten Ideen anzupacken und auch andere dafür zu begeistern. Dabei habe ich in aller erster Linie das Gemeinwohl im Blick. Mir sind die Freiheit und die Eigenverantwortung der Einwohnerinnen und Einwohner wichtig. Denn nur mit möglichst viel Freiheiten und wenig Einschränkungen können neue Ideen entstehen, die unseren Wohlstand auch in der Zukunft sichern."
Ein Macher für den Gemeinderat?
"Ja, das kann man sicher so sagen. Bei mir steht die Lösung im Fokus und nicht das Problem. Während andere lieber über Probleme reden, liegt mir die pragmatische Umsetzung zukunftsträchtiger Lösungen am Herzen. Die Mitarbeit im Gemeinderat in diesem positiven Sinne würde mich sehr freuen."