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Kanton SG
22.11.2024

Regio Wil: Aggloprogramm gut unterwegs, noch lange nicht am Ziel

Präsident Lucas Keel und Geschäftsstellenleiterin Anne Rombach-Jung werden ihre Ämter 2025 in neue Hände geben. Bild: Jürg Grau
Rund 30 Delegierte und Gäste kamen trotz dichtem Schneetreiben am 21. November 2024 zur 28. ordentlichen Delegiertenversammlung der Regio Wil im Restaurant Toggenburgerhof, Kirchberg, zusammen. Im Fokus standen zentrale Projekte wie das Agglomerationsprogramm 5. Generation und WILWEST. Das Budget 2025 wurde bei gleichbleibenden Mitgliederbeiträgen genehmigt. Es zeichnen sich zudem Wechsel an der Spitze der strategischen und der operativen Führung ab.

Im ersten Teil der Delegiertenversammlung fasste Lucas Keel, Präsident der Regio Wil und Gemeindepräsident von Uzwil, die Rückmeldungen aus "Einzelgesprächen" mit den 22 St.Galler und Thurgauer Mitgliedsgemeinden zusammen. Er unterstrich die Bedeutung der interkommunalen und -kantonalen Zusammenarbeit für die Region und verwies auf einen Strategieworkshop des Vorstandes im April 2025. Der Workshop habe zum Ziel, die Legislaturziele für die Jahre 2025–2028 festzulegen sowie Fragen zu den Kernaufgaben, Positionierungen und Abgrenzungen der Regio Wil unter Einbezug des Mitgliederfeedbacks zu vertiefen.

Agglomerationsprogramm: 171 Massnahmen in Arbeit, 52 geplant

Ein Überblick über die Fortschritte bei der Umsetzung der Infrastrukturmassnahmen der Agglomerationsprogramme der 2. bis 4. Generation zeigte: Mit 171 Massnahmen in Bearbeitung und 52 weiteren geplanten Massnahmen ist die Region zwar auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel. «Die Umsetzung der Projekte ist wichtig für unsere Region und muss weiter vorangetrieben werden», betonte Keel. 
Nachdem die öffentliche Vernehmlassung abgeschlossen ist, nimmt das Agglomerationsprogramm der 5. Generation Form an. Schwerpunkte sind die klimaangepasste Siedlungsentwicklung, die Entwicklung innovativer Verkehrsinfrastrukturen sowie die Weiterentwicklung der Verkehrsdrehscheibe Bahnhof Wil.

WILWEST und WPO gestalten die Zukunft der Region

Die Weiterentwicklung von WILWEST und des WirtschaftsPortalOst (WPO) wurde ebenfalls thematisiert. Beide Projekte spielen eine zentrale Rolle für die künftige Entwicklung der Region. WILWEST, das 2025 in eine entscheidende Phase eintritt, und das WirtschaftsPortalOst, sind Beispiele für die Zusammenarbeit der 22 Mitgliedsgemeinden der Regio Wil.

Strategische Entscheidung im Jahr 2025

Die Weiterentwicklung und Abstimmung über WILWEST im Jahr 2025 werde entscheidend für die künftige Ausrichtung der Region sein. «Wir stehen an einem Wendepunkt, an dem die Zusammenarbeit und die Solidarität aller Gemeinden entscheidend sind, um unsere Visionen zu verwirklichen», so Anne Rombach-Jung, Geschäftsstellenleiterin der Regio Wil.

Verabschiedungen und Willkommensgrüsse

Die Delegiertenversammlung würdigte den langjährigen Einsatz für die Region von Cornel Egger, Gemeindepräsident Oberuzwil, René Bosshart, Gemeindepräsident Fischingen, und Imelda Stadler Gemeindepräsidentin Lütisburg, die zusammen über 52 Jahre im Amt tätig waren. Neu begrüsst wurden die Gemeindepräsidenten Rolf Hubmann, Tobel-Tägerschen, Katharina Meier, Lütisburg, Alfons Brühwiler, Fischingen, Andreas Eisenring, Oberuzwil, und Patrick Clesle, Gastgemeinde Wuppenau.

 

WPO-Geschäftsstellenleiter Robert Stadler gab einen Überblick über die sehr gut besuchten Anlässe und präsentierte die Events des nächsten Jahres. Bild: Jürg Grau

Aufgegleist: Schwarz für Keel, Guler für Rombach-Jung

An der Delegiertenversammlung des Vereins Regio Wil wurden auch kommende personelle Mutationen bekannt. Für den Mitte 2025 scheidenden Präsidenten Lucas Keel (Gemeindepräsident Uzwil) ist Beat Schwarz (Gemeindepräsident Sirnach) als Nachfolger designiert, für die im Laufe des Jahres 2025 in Pension gehende Geschäftsstellenleiterin Anne Rombach-Jung ist der jetzige WILWEST-Gesamtprojektleiter Peter Guler im Gespräch. (jg)

pd.
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