Ein Herz und eine Seele: Die psychischen Faktoren einer Herzerkrankung
Anstelle des üblichen wöchentlichen Trainings erfuhren die Teilnehmer und ihre Partnerinnen viel Neues über die Rolle der Psyche bei Herzerkrankungen. Frau Altwegg beleuchtete die psychischen Risikofaktoren und erklärte eindrucksvoll, wie negative Affekte, akuter und chronischer Stress, geringe soziale Unterstützung, ein niedriger sozioökonomischer Status und bestimmte Persönlichkeitsmerkmale das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen können.
Mit anschaulichen Beispielen verdeutlichte sie, dass es zwar schwierig ist, diese Faktoren zu verändern, aber nicht unmöglich. Eine praktische Übung zur Imagination ermöglichte den Zuhörerinnen und Zuhörern, die Lasten, die sie mit sich tragen, zu spüren und Wege zu finden, diese zu mindern. Der zentrale Rat: Setzen Sie auf Annäherungsziele, um Motivation und Belohnungszentren zu aktivieren, anstatt auf Vermeidungsziele, die das Bestrafungszentrum und die Motivation negativ beeinflussen.
In einer lebhaften Diskussion am Ende des Vortrags wurden persönliche Erfahrungen ausgetauscht und individuelle Fragen geklärt. So verliessen die Teilnehmer den Vortragsraum mit neu gewonnenem Wissen und wertvollen Einsichten.
Neue Teilnehmer herzlich willkommen
Die Herzgruppe Fürstenland bietet ein wöchentliches Training in Uzwil unter der Leitung von ausgebildeten Herztherapeutinnen an. Das Training fördert einen gesunden Lebensstil und neue Teilnehmer (auch ohne bekannte Herzerkrankung) sind jederzeit willkommen. Interessierte können sich bei zwei unverbindlichen, kostenlosen Schnuppertrainings ein Bild machen. Weitere Informationen finden Sie auf www.herzgruppefuerstenland.com .