Die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinde sind die Steuern. Der Gemeinderat war bei der Erstellung des Steuerbudgets 2024 optimistischer als es das kantonale Steueramt prognostizierte. Im Vergleich zu den letzten Jahren sind die Steuererträge rückläufig, gegenüber den effektiven Einnahmen im Vorjahr gingen über 1,17 Millionen Franken weniger ein. Die Ursachen liegen einerseits in den tieferen vorläufigen Rechnungen 2024 und anderseits fallen die durch den Kanton beschlossenen Anpassungen des Tarifs und der Abzüge ins Gewicht.
Steuern der Einkommens- und Vermögenssteuer
Die Erlöse aus Einkommens- und Vermögenssteuern machen über 75 Prozent der gesamten Steuereinnahmen der Gemeinde Zuzwil aus und waren mit 13,2 Millionen Franken im Jahr 2024 rund 700’000 Franken tiefer als im Vorjahr. Das Budget 2024 sah Einnahmen in der Höhe von 13,6 Millionen Franken vor.
Steuerkraft nahm ab
Die Steuerkraft ist in den letzten Jahren dank der Bevölkerungs- und Lohnentwicklung sowie der Zunahme der Arbeitsplätze gestiegen. Nun resultiert gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 119 Franken pro Einwohner. Im Vergleich mit dem kantonalen Schnitt von 2’809 Franken ist die Steuerkraft mit 3’647 Franken pro Einwohner aber immer noch erfreulich. Mit 3’359 Personen sind gegenüber dem Vorjahr 23 Steuerpflichtige mehr registriert.
Anteile an Kantonseinnahmen und Sondersteuern
Erfreulicherweise liegen die Steuereinnahmen von Zuzwiler Unternehmungen, sogenannten juristischen Personen, sowie die Quellen- und Grenzgängersteuern gegenüber dem Budget 2024 knapp 217’000 Franken darüber. Die Einnahmen der Grundstückgewinnsteuern und der Handänderungssteuern sind rückläufig. Es gingen gesamthaft rund 786’000 Franken weniger ein als im Vorjahr oder rund 425’000 Franken weniger als das Budget 2024 vorsah. Die Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern liegen im Zehnjahresvergleich deutlich unter dem durchschnittlichen Ertrag. Dies ist die Folge eines eher zurückhaltenden Grundstückshandels im vergangenen Jahr.
87 Prozent veranlagt
Der momentane Veranlagungsstand in der Gemeinde für das Jahr 2023 beträgt über 87 Prozent und liegt rund vier Prozent über dem Kantonsschnitt sämtlicher 75 Gemeinden.
Steuersekretär Ralph Gmür ist erfreut, dass über 74 Prozent der Steuererklärungen elektronisch eingereicht werden, davon fast 55 Prozent vollelektronisch.
Dank an Steuerpflichtige
Im vergangenen Jahr wurden rund 27’500 Franken Vergütungs- und Ausgleichszinsen gutgeschrieben und 19’200 Franken Verzugs- und Ausgleichszinsen belastet. Die Steuerausstände aller Jahre belaufen sich auf knapp neun Prozent, im Vergleich zum kantonalen Schnitt mit fast 14 Prozent ist das ein guter Wert. Der Gemeinderat zählt auf verantwortungsbewusste Steuerpflichtige, die ihren Pflichten zuverlässig nachkommen. Dafür gebührt ein grosser Dank mit der Verpflichtung des Gemeinderates, mit den eingegangenen Steuergeldern sorgfältig umzugehen.