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Der SCB schlägt abermals zurück

Zugs Cheftrainer Dan Tangnes erlebte in Bern ein aufwühlendes Spiel Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Bern - Zug 6:2 – Der SC Bern schafft in der Playoff-Viertelfinalserie gegen den EV Zug den erneuten Ausgleich. Die Berner gewinnen Spiel 4 gegen den Qualifikationssieger zuhause 6:2.

Es bleibt dabei: In dieser Serie kann nur das Heimteam gewinnen. Zwei Tage nach dem 0:3 in Zug gelang dem SCB in der heimischen PostFinance-Arena erneut eine starke Reaktion. Der Cupsieger und amtierende Meister zeigte sich dabei gnadenlos effizient.

Zug legte einen Traumstart hin und ging nach nur 73 Sekunden durch Yannick Zehner in Führung, doch die Berner reagierten prompt und glichen in der 6. Minute durch Eero Elo im Powerplay aus. Der Finne, den die Berner mittels B-Lizenz von Langenthal für die Playoffs verpflichtet haben, sprang für den verletzten Schweden Jesper Olofsson ein. Inti Pestoni (14.) und André Heim (17.) erhöhten noch vor der ersten Pause auf 3:1. Drei der ersten acht Berner Abschlüsse auf das Tor von Zugs Goalie Leonardo Genoni landeten dabei im Netz.

Zug konnte im Mittelabschnitt durch den Amerikaner Justin Abdelkader (33.) zwar auf 2:3 verkürzen, doch im letzten Drittel machten sich die Zentralschweizer bei der Aufholjagd mit Strafen das Leben selber schwer. Schliesslich sorgte Berns Nationalverteidiger Ramon Untersander mit seinem dritten Tor in dieser Viertelfinalserie in der 54. Minute für die Entscheidung. Weil danach auch noch Captain Simon Moser und Cory Conacher ins leere Tor trafen, gewann der SCB die Partie wie schon im ersten Heimspiel vier Tage zuvor mit 6:2.

Telegramm

Bern - Zug 6:2 (3:1, 0:1, 3:0)

50 Zuschauer. - SR Salonen/Urban, Progin/Steenstra (CAN). - Tore: 2. Zehnder 0:1. 6. Elo (Jeffrey, Karhunen/Powerplaytor) 1:1. 14. Pestoni (Praplan) 2:1. 17. Heim 3:1. 33. Abdelkader (Diaz, Martschini/Powerplaytor) 3:2. 54. Untersander (Conacher) 4:2. 57. Moser 5:2 (ins leere Tor). 60. (59:48) Conacher 6:2 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Heim; Simion.

Bern: Karhunen; Untersander, Beat Gerber; Andersson, Zryd; Thiry, Colin Gerber; Burren; Conacher, Jeffrey, Moser; Pestoni, Praplan, Scherwey; Elo, Heim, Bader; Berger, Neuenschwander, Sopa; Sterchi.

Zug: Genoni; Schlumpf, Geisser; Diaz, Stadler; Cadonau, Alatalo; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Martschini, Shore, Abdelkader; Leuenberger, Senteler, Bachofner; Langenegger.

Bemerkungen: Bern ohne Blum, Olofsson, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt), Zug ohne Dario Wüthrich (verletzt) und Thorell (überzähliger Ausländer). Zug von 56:15 bis 56:43 und 57:22 bis 59:48 ohne Torhüter.

Keystone-SDA