Viele konstruktive Vorschläge für die Entwicklung von Oberuzwil gesammelt
Unter der Leitung von Moderator Jean-Claude Kleiner konnten sich die Teilnehmenden nach einem spannenden Einführungsreferat an verschiedenen Plätzen zu wichtigen Themenbereichen äussern. Gleichzeitig bot sich die Gelegenheit, mit den Vertretern des Gemeinderats, der in corpore anwesend war, die Themen auch zu diskutieren. Die weit über 100 daraus resultierten Vorschläge wurden gesammelt und anschliessend von den Ressort-Verantwortlichen des Gemeinderats nach einer ersten Sichtung präsentiert und kommentiert.
Die Veranstaltung zeigte auch auf, dass in Oberuzwil eine hohe Zufriedenheit herrscht. Aussagen wie "Üs gfallts z Oberuzwil" und "Scho ändere, aber nöd z vil" waren öfters zu hören.
Unter den gemachten Vorschlägen gab es einige ganz spezifische Wünsche wie Abstellplätze für Wohnmobile oder ein Café in Oberuzwil. Eher strategischer Natur waren die Vorschläge für eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden betreffend Schule und regionalen Aufgaben. Eine mögliche Fusion mit der Gemeinde Uzwil wurde eher skeptisch beurteilt. Als grosse Chancen für Begegnungsplätze wurden die Gestaltung des Areals Heerweiher und des Dorfplatzes gesehen. Völlig gegensätzliche Meinungen trafen bei der Zeitdauer für die Weihnachtsbeleuchtung aufeinander. Das galt auch für Temporeduktionen im Zentrum, welche wohl noch länger zu reden geben werden.
Fazit: Der Austausch wurde unisono sehr geschätzt, viele Ideen wurden gesät und man ist nun gespannt auf die sich daraus ergebenden Früchte. Zudem wurde der Wunsch geäussert, der Gemeinderat möge diese Art von Forumsveranstaltung mit der Bevölkerung regelmässig durchführen.